Hallo, liebe Lesenden!

Ab geht’s in die Ferien, Pardon: die vorlesungsfreie Zeit! Ich habe so etwas ja nicht, Geistergewerkschaften müssen wohl erst noch gegründet werden. Aber ich freue mich mit denen, die wirklich Ferien haben und bedauere die, für die die drei Monate wirklich nur vorlesungsfrei sind. Wer in überhitzten Bibliotheken kostbare Lehrbücher vollschwitzt, anstatt sich in der Sonne zu aalen, benötigt dringend Trost. Vielleicht sei kurz darauf hingewiesen, daß der arbeitenden Bevölkerung von dieser ach so schönen Zeit maximal sechs Wochen pro Jahr und Nase zustehen. Also will ich keine Klagen hören!

Andere Probleme sind da viel vordringlicher, denn wer weiß schon, ob nicht während der studentenfreien Zeit ein paar Studienrichtungen in Greifswald dem Rotstift zum Opfer fallen oder gleich die ganze Uni, Bestrebungen soll es ja geben. Die BWL scheint auf jeden Fall Unterstützung vom Land zu erhalten, jetzt sägt nur noch der Bund am wirtschaftswissenschaftlichen Standbein der Hochschule. Die Hochschüler müssen in Greifswald trotz des endlich sanierten Wohnheims in der Makarenkostraße weiterhin gezwungenermaßen auf großem Fuß leben. Na, ob das die Erzeuger und Vater Staat weiterhin finanzieren können und wollen.

Aber werft jetzt erst einmal alle universitären Sorgen ab und macht Euch auf, um zum neuen Semester Heimweh nach Greifswald und Sehnsucht nach mir bekommen zu können (nehmt mich doch einfach mit in die Ferien). Viel Spaß bis dahin wünscht Euch Euer Moritz

 

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