Sehr geehrte Frau Roth, ein Hallo an die Studentenclubs, liebe Mitlesenden (auch die im Schweriner Bildungsministerium und in der Greifswalder Stadtverwaltung),

da liegen Themen für dieses Heft auf der Straße, fleißige, unseren Leser verbundene Redakteure heben diese auf, führen dann unzählige Gespräche, recherchieren engagiert, aber kurz vor Veröffentlichung stolpern die Schreibenden. Nicht aus Unfähigkeit das Gleichgewicht zuhalten. Nein, Gesprächspartner wollen das Gesagte nicht gesagt haben. Und besser schreiben können sie eh. Auch Oliver Kalkofe schaut sich die Schüler ..äh.. Studentenzeitung skeptisch an.

Wie es der gute Ton gebietet, lesen Zitierte ihre Worte vor dem Leser, pochen zu Recht auch auf die korrekte Wiedergabe ihrer Aussagen. Aber liebe Frau Dr. Gesine Roth: Jedem Hilfesuchenden im Akademischen Auslandsamt zu sagen, die Nachfrage nach Erasmus-Studienplätzen ist in Greifswald deutlich kleiner als das europaweite Angebot und schuld daran sei das verschulte Bachelorstudium ist Ihre Sache. Diese Aussage auch gegenüber dem moritz bei einem Pressegespräch zu äußern, dann aber aus allen Wolken zu fallen, nachdem sie sich selbst lesen können und darauf pochen, das Gesagte nur informell ausgesprochen zu haben, dabei noch ausfallend werden, ist doch unter Ihrem Niveau.

Auch den Studentenclubs ein kleiner Denkanstoss mitgegeben (die sich jedenfalls angesprochen fühlen dürfen): Überlegt, was Ihr sagt. Worte, die Ihr nicht lesen wollt, sprecht nicht aus (Exkursion statt Clubfahrt). Und sich FÜR oder GEGEN eine Veröffentlichung auszusprechen, übersteigt Eure Kompetenz bei Weitem. Oder erhält man jetzt auch nach Barschluss Bier, wenn gewünscht?

Sprechen wir einfach mit Karl Valentin: „Ich bin auf Sie angewiesen, aber Sie nicht auf mich! Merken Sie sich das!“

 

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