Die Medizinstudentin Steffi Wauschkuhn ist die Wahlsiegerin der diesjährigen StuPa-Wahl. moritz sprach mit ihr über ihren Wahlerfolg und die Ziele, die sie im StuPa verfolgt.

Hast du mit dem Wahlerfolg gerechnet?
Ich freue mich sehr über das Wahlergebnis. Ich habe mir natürlich gewünscht in das Studierendenparlament (StuPa) oder den Senat, für den ich ja auch kandidiert habe, einziehen zu können. Aber mit diesem überraschenden Ergebnis habe ich nicht gerechnet. Ich bin sehr froh, dass so viele ihr Vertrauen und ihre Stimme in mich gesetzt haben, obwohl ich hochschulpolitisch noch nicht in Erscheinung getreten bin.

Wieso bist du zur Wahl angetreten?
In meinen ersten beiden sehr lernintensiven Jahren in Greifswald hatte ich wenig Zeit, mich hochschulpolitisch zu engagieren. Durch mir bekannte Stupisten wurde allerdings mein Interesse daran geweckt. Jetzt nach meinem Physikum ist alles ein wenig entspannter, sodass nun die richtige Zeit für mein Engagement ist.

Was sind deine Ziele?
Als Ziel für StuPa und Senat habe ich mir auf die Fahne geschrieben: Die CO2-neutrale Uni, die auch ein Programmpunkt der Solidarischen Universität (Soli-Uni) ist, die Förderung der studentischen Kultur, momentan am präsentesten ist der Club 9, die Förderung und der Ausbau der Alleinstellungsmerkmale des Universitätsstandortes Greifswald und die stärkere Einbindung der Studenten in die Forschung.

Was erwartest du dir von deiner Arbeit im StuPa?
Durch hochschulpolitisch aktive Freunde war ich früher schon immer über die Arbeit des StuPa unterrichtet, welche Anträge gestellt wurden, wie die Sitzungen abgelaufen sind. Dadurch weiß ich, was mich erwartet. Die Soli-Uni-Liste hat viele Plätze sowohl im Senat als auch im StuPa erhalten. Wir haben uns klare Ziele gesetzt. Die Kommunikation läuft gut. Deshalb hoffe ich auf produktive Ergebnisse.

von Corinna Schlun

Foto: Corinna Schlun