Rezension

Wenn aus Liebe Leben wird, bekommt das Glück einen Namen. Wenn es so einfach wäre, dann hätten wir weniger Sorgen. Das Liebe, Leben und Glück nicht immer vereinbar sind, zeigt „Was passiert, wenn´s passiert ist“: Fünf Paare, und alles dreht sich um Babys. Jules (Cameron Diaz), Fitness-Trainerin einer TV-Show, wird unerwartet schwanger. Gemeinsam mit Partner Evan (Matthew Morrison), der als Tänzer aus „Dancing with the Stars“ bekannt ist, merkt sie schnell, dass eine Schwangerschaft keine Rücksicht auf Berühmtheit nimmt. Die Autorin Wendy (Elizabeth Banks) wird geplant schwanger und erfährt, dass das Heranwachsen eines Babys im Mutterleib nur wenig mit rosaroten Verliebtheitswolken zu tun hat. Gleichzeitig wird ihr Ehemann Gary (Ben Falcone) von seinem Vater Ramsey (Dennis Quaid) immer wieder zu „Wer ist der Bessere-Spielen“ herausgefordert. Was zu erwarten war: Auch Ramsey erwartet neuen Nachwuchs. Die Fotografin Holly (Jennifer Lopez) hingegen entscheidet sich für eine Adoption. Ihr Mann Alex (Rodrigo Santoro) willigt zwar ein, glaubt aber, dass so eine Adoption eine Weile dauern würde. Er hat schneller ein Kind in seinem Leben, als er dachte. Im fünften Babyfall wird die junge Rosie (Anna Kendrick) durch einen One-Night-Stand mit ihrem alten Schulfreund schwanger. Die beiden versuchen daraufhin, so etwas wie eine Beziehung zu führen. Jedoch ereilt sie ein trauriger Schicksalsschlag.

Die Handlung um Rosie bleibt dabei die einzige, die in dem Film wirklich ernst zu nehmen ist. Die Geschichten der anderen vier Paare sind oft realitätsfremd und unglaubwürdig. Ramseys Frau Skyler hat beispielsweise weder Schmerzen, noch irgendwelche negativen Schwangerschaftserlebnisse. Sie muss bei der Entbindung nicht einmal pressen, das Baby kommt sekundenschnell und Skyler verliert dabei keinen Schweißtropfen, während ihre Stieftochter Wendy bei der Geburt fast stirbt. Das eine ist genauso lustig wie das andere dramatisch: gar nicht. Bis auf Rosie bleibt der Film konsequent vorhersehbar. Ab und an gibt es mal ein paar Lacher, diese verpuffen jedoch schnell durch die simple Handlung. Mit dem Budget von 40 Millionen Dollar hätte man viel Sinnvolleres machen können, zum Beispiel einen besseren Film drehen. Zum Frauenabend mit Sekt ist der Film als seichte Schmunzelunterhaltung sicherlich geeignet, für mehr allerdings nicht.

von Laura-Ann Schröder

Foto: © universal Studios