Um sich Platz im Kopf zu schaffen, befreien sich viele von unnötigem Ballast, indem sie aufschreiben, was nicht vergessen werden darf. Ob es nun darum geht, endlich eine Wohnung zu finden, BAföG zu beantragen, sich für die nächste Reise einen Schlafplatz zu suchen oder die sozialen Kontakte zu pflegen. Bei dem Versuch das Leben zu ordnen, entsteht oftmals nur noch mehr Chaos, aber „lieber ein perfektes Chaos als eine halbherzige Ordnung“ (Sönke Burkert).

von Laura-Ann Schröder

Foto: Laura-ann Schröder