Am 20. Mai steht die nächste Bildungsdemo in Greifswald an. Dann rufen die studentischen Hochschulpolitiker zum Start des Bildungsstreiks 2014 auf.

Nur wenig hat sich nach der Demo im November 2013 in Greifswald getan. Der Landeshaushalt wurde verabschiedet ohne dass dabei die Hochschulen mehr Geld bekommen haben. Einzig und allein eine neue Prüfung der eigenen Haushalte haben die Universitäten erreicht. Um weiter auf das Problem hinzuweisen, wurde in Greifswald eine neue Demonstration angemeldet um den Kick-Off für den Bildungsstreik 2014 zu geben. „Wir wollen unter dem Label „Bildungsstreik 2014“ auf die Straße gehen, um Druck aufzubauen und den Bund zu zwingen, massiv in die Hochschulen zu investieren“, erklärt Therése Altenburg, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft (AG) Bildungsstreik 2014. Am selben Tag kommt die Bundesministerin für Bildung und Wissenschaft Professor Johanna Wanka, um beim Max-Planck-Institut für Plasmaphysik Wendelstein 7-X zu eröffnen. Die Demonstranten wollen die Chance nutzen der Bildungsministerin die schlechte Lage der Universität näher bringen. Um die Studenten zu mobilisieren, wurde die Vollversammlung für den 20. Mai einberufen. Jedoch geht es nach der Demo im Mai weiter. Einen Monat später kommt es dann zu Großdemonstrationen in regionalen Zentren, wie zum Beispiel in Bremen.

Die letzte Phase des Bildungsstreik 2014 findet Ende Oktober statt, wenn sich die gesamten Studenten in Berlin treffen um nochmal Druck auf die Regierung auszuüben. Damit dieser Plan klappt, rief das Studierendenparlament die „AG Bildungsstreik 2014“ ein, welche sich jeden Mittwoch um 18 Uhr in der Alten Augenklinik trifft. „Wir brauchen wirklich jeden Studierenden im Boot, damit der Bildungsstreik in Greifswald ein Erfolg wird“, meint Milos Rodatos, ebenfalls Vorsitzender der AG. „Wir hoffen, dass es ein Erfolg wird, schließlich hängt die zukünftige Entwicklung unserer Universitäten daran.“

von Corinna Schlun