Am 5. November 2013 zogen rund 2 500 Studenten und Dozenten  vor das Schweriner Schloss, um für eine bessere Bildung in Mecklenburg-Vorpommern (MV) zu demonstrieren. Doch nicht nur in MV, auch in anderen Bundesländern steht es um die Bildung schlecht.

Besonders im Saarland sieht die Lage nicht allzu rosig aus. Hier sollen bis zum Jahr 2020 140 Millionen Euro an der Universität eingespart werden. Die Folge wären rund 4 000 Studenten und 1 000 Mitarbeiter weniger an der Universität. „Fest steht jedoch auch, dass die Universität bei einem dermaßen hohen Betrag nicht um Fächerschließungen herum kommen wird. Außerdem wird es Kürzungen des Angebots bei zentralen Einrichtungen wie dem Studierendensekretariat, dem Sprachenzentrum oder dem Studienkolleg geben“, erklärt Charlotte Dahlem, die Vorsitzende des Allgemeinen Studierendenausschusses der Universität Saarland. Die Studenten wollen sich dies allerdings nicht gefallen lassen und gehen auf die Straßen. „Im Saarland stellen wir uns weiter gegen die Pläne der Staatskanzlei und versuchen so das Schlimmste zu verhindern“, erzählt Charlotte weiter.

Für den 20. Mai sei eine große Demonstration angekündigt, die nicht nur im Saarland, sondern in zwölf weiteren Bundesländern stattfindet. Denn auch andere Bundesländer haben zu kämpfen. In den Bundesländern Sachsen und Sachsen-Anhalt werden ganze Fakultäten geschlossen. Auch die Greifswalder Studenten werden an diesem Tag wieder demonstrieren um für die Universität Greifswald zu kämpfen.

von Corinna Schlun

Foto: Simon Voigt