Rezension

Die ersten warmen Sonnenstrahlen des Frühlings lassen unser Gemüt zufrieden schmunzeln. Passend zum Start der hoffnungsvollen Jahreszeit bringt Rebecca Ferguson ihr zweites Album mit dem Titel „Freedom“ auf den Markt.

Die britische Popsängerin verzauberte bereits mit ihrem Debütalbum „Heaven“, das 2011 erschien, Millionen Musikfans und platzierte sich weit oben in den Charts. Ihr Erfolgsrezept? Ganz eindeutig ihre einzigartige und faszinierend kraftvolle Soulstimme sowie die atmosphärische musikalische Begleitung und Songtexte mit absoluter Ohrwurmgarantie.

Der Eröffnungssong des aktuellen Albums trägt den Titel „I hope“ und spiegelt den bittersüßen Charakter des gesamten Albums wieder. Phrasen wie “Where there’s money, love is blind… after a time, I realised, that for me to grow, I’ve got to let go…” vermitteln zugleich ein Gefühl von Stärke und Mut wie auch von Abschied und Trauer. Mit anderen Tracks wie „Hanging On“ bewerkstelligt Ferguson das Kunststück, unheimlich hoffnungsspendende Musik mit purer Lust zum Tanzen zu vereinen.

Dabei legt sie stets großen Wert auf die ausdrucksstarken Inhalte ihrer Songs, wie hier exemplarisch an einer Strophe aus “Hanging On” gezeigt:  „I‘ll find peace in my mind, take back this life that‘s been given, as I watch the night skies, in my shadow there‘s still light”.

Bekannt wurde die einzigartige Musikkünstlerin 2010 durch die englische Sendung „The X Factor“ , in der sie es bis aufs Treppchen schaffte. Und auch Deutschland hat Ferguson seither ins Herz geschlossen. In den deutschen Charts landet sie unter den Top 20 und damit nicht genug: RTL wählte ihre großartige Ballade „Light On“ als den Song zum 30-jährigen Jubiläum des Fernsehsenders im Januar 2014.
Rebecca Ferguson hat es geschafft den Traum des musikalischen Durchbruchs wahr werden zu lassen. Und das sei ihr bei diesen eindrucksvollen Klängen vielmals gegönnt.

von Fabienne Stemmer

Foto: ©Sony Music