Eier bemalen, frisch geputzte Stiefel vor die Tür stellen, in der Weihnachtsmesse sitzen oder am knisternden Osterfeuer stehen – an Feiertagen fallen die unterschiedlichsten Rituale zusammen, bei denen man häufig nicht weiß, wozu sie eigentlich mal gut waren. Im Weihnachtsflashback aus dem moritz-Heft 109 hatten wir euch über die weihnachtlichen Besonderheiten aufgeklärt – nun ist Ostern an der Reihe. Denn auch da gibt es einige Traditionen, die in diesem Heft unter die Lupe genommen werden. So gehört laut dem Meinungsforschungsinstitut YouGov die Ostereiersuche für ein Viertel aller Deutschen zu einem gelungenen Osterfest. Mittlerweile werden aber nicht mehr nur bunte Eier vom Osterhasen versteckt, sondern Süßigkeiten, Computerspiele oder Kuscheltiere. Das Musikverbot in Bars und Kneipen an Karfreitag hat sich inzwischen bis ins 21. Jahrhundert gehalten. Der traditionelle Gang in die Kirche, um Jesus Auferstehung zu feiern, steht jedoch nur noch bei 16 Prozent der Deutschen auf dem Tagesplan. Auch das vierwöchige Fasten wird eher selten durchgezogen. Viel lieber lässt man sich von einem imaginären Hasen beschenken, isst Kuchen in Lämmerform und steht mit Freunden vor dem Osterfeuer. Woher diese Rituale stammen, die objektiv betrachtet etwas seltsam erscheinen mögen, könnt ihr im Osterflashback nachlesen.

Außerdem erfahrt ihr, warum in Greifswald ein Netzwerktreffen für Frauen iniitiert wurde und weshalb Iiris Vesik, eine junge Sängerin aus Estland, gerne in einem schlechten Romantikfilm mitspielen würde.

von Sabrina v. Oehsen

Foto:  Sabrina v. Oehsen