Seit Juni ermuntert der Sprecher von Justus Jonas aus den „Drei ???“ potenzielle Studierende in ganz Deutschland dazu sich an Universitäten und Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern  für sogenannte MINT-Fächer zu bewerben. Mit einem kurzen Video möchte das Land darauf aufmerksam machen, warum es sich lohnt an der Ostseeküste  natürwissenschaftliche Fächer zu studieren. Aber lernen die Studierenden in Greifswald wirklich sowas?

MatheInformatik & Mathematik
Das Ministerium geht davon aus, dass Mathematikstudierende den windbeständigsten Standort für Winskraftanlagen berechnen können und die angehenden Informatiker die schönsten Orte für Kajaktouren via GPS finden. Ob das stimmt, hat der Fachschaftsrat Mathematik und Biomathematik leider nicht beantwortet.

 

PhysikPhysik
Den idealen Kitesurfspot finden angeblich unsere Physiker. Und das passende Board können sie auch noch konstruieren. „Direkt während der Vorlesungen konstruieren wir natürlich nicht irgendwelche Boards oder ähnliches, allerdings lernen wir in der Tat schon sehr früh im Studium durch Praktika die direkte Anwendung des gelernten Stoffs.“ (Daniel Süß, Physik)

 

BiologieBiologie
Die Biologen erfoschen, ob Seehunde mit ihren Vibrissen wirklich Wasserverwirbelungen erspüren können. „Wir haben tatsächlich in einer Vorlesung über Sinnesorgane von Tieren gesprochen und lernen, was die Tiere damit wahrnehmen und auch wie das genau abläuft auf chemischer Ebene – Signalverarbeitung etc., sodass sie damit sicherlich auch die Kiteboards beziehungsweise dessen Wasserverwirbelungen erspüren könnten.“ (Constanze Schild,  Biologie)

 

ChemieChemie und Psychologie
Weder die Biochemiker in Greifswald noch die Psychologen beschäftigen sich mit der glücklich machenden Magie des Tanzens. „Dafür lernen wir, dass man bei Dates sein Gegenüber mit Kaffee abfüllen und selbst weniger trinken soll. Dadurch wird der Partner in eine psychologische Erregung versetzt, von der er glaubt, dass er vom Anderen kommt.“ (Klara Greffin, Diplom Psychologie)

 

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