Die Wohnsitzprämie. Diesmal geht es darum, was aus dem Geld, das die Hauptwohnsitzwechsler der Univer-sität eingebracht haben, geworden ist. 197 000 Euro waren das nämlich.

Die Universität bekommt diese Summe, weil im vergangenen Wintersemester in vielen Studiengängen mehr als die Hälfte der neuen Studierenden Greifswald zu ihrem Hauptwohnsitz gemacht haben. Wenn die 50 Prozent-Hürde überschritten wurde, erhält die Universität für jeden weiteren Studierenden einen Betrag von 1 000 Euro.
So kamen die 197 000 Euro zusammen.

Das Geld wird zwischen der Universitätsleitung, der Studierendenschaft und den Fachschaften aufgeteilt, wobei die Fachschaften den Löwenanteil erhalten. Allerdings erhalten nur die Fachschaftsräte Geld, deren Studierende zu der Summe beigetragen haben. Die Fachschaft der Wirtschaftswissenschaft beispielsweise wird nicht finanziell unterstützt, da sich weniger als die Hälfte der Neuimmatrikulierten des Studiengangs umgemeldet haben.

Aber was macht denn ein Fachschaftsrat mit so einem Geldsegen? Der Fachschaftsrat Deutsche Philologie plant das Geld interessanterweise für einen Rechtschreibkurs auszgeben. Außerdem werden wohl Vorlesungen damit finanziert und neue Materialien beschafft. Dazu soll noch eine Fachdidaktik-Homepage eingerichtet werden.
Neben dem Geld für Wohnsitzprämie bekommt die Universität auch bald im Zuge der BAföG-Reform finanzielle Unterstützung durch den Bund. Aber dazu findet ihr mehr auf den nächsten beiden Seiten.

von Vincent Roth