Nicole Köhler

Wer vormittags in das Büro des Allgemeinen Studierendenausschusses tritt, trifft immer auf Nicole Köhler. Sie hilft den Referenten bei ihren Projekten. Seit drei Jahren ist die gebürtige Rostockerin fester Bestandteil der Greifswalder Studierendenschaft. moritz. erzählte sie, wie es ist, jedes Jahr neue Kollegen zu haben.

Was sind deine Aufgaben bei deiner Arbeit?
Ich bin für alle anfallenden täglichen Büroaufgaben im Sekretariat zuständig. Im Vordergrund steht die Bearbeitung der Finanzen der Studierendenschaft, bei der ich den Finanzer des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) unterstütze. Aber auch die anderen Referenten unterstütze ich bei der Organisation und Planung von Veranstaltungsplanungen oder sonstigen Projekten. Gerade bei größeren Projekten, wie die Erstsemesterwoche, ist jede helfende Hand wichtig.
Warum bist du dann hierhin gezogen und hast hier angefangen?
Meine Eltern mussten vor 20 Jahren aus beruflichen Gründen in die Nähe von Greifswald ziehen, so dass wir Kinder natürlich mitgezogen sind. Hauptsächlich ist es die Landschaft, welche mich hier auch weiterhin leben lässt.

Hast du dir schon immer vorgestellt, an der Universität zu arbeiten?
Ja. Eine Tätigkeit an der Universität zu haben, war schon immer mein Wunsch. Dass ich nun für den Allgemeinen Studierendenausschuss arbeite, hat sich eher zufällig ergeben, da ich seinerzeit aufgrund einer Stellenausschreibung in der Tageszeitung auf meine jetzige Tätigkeit aufmerksam geworden bin.

Und was macht dir besonders Spaß an deiner Arbeit?
Besonders Freude bereitet mir die abwechslungsreiche Arbeit und die unterschiedlichen Charaktere, welche man während dieser Tätigkeit kennenlernt. Die Studierenden sind sehr dankbar, das ist für mich eine große Motivation, weiterhin für den AStA zu arbeiten.

Wie ist es, immer mit wechselnden Leuten zusammen zu arbeiten?

Es bleiben ja nur wenige AStA-Refrenten über mehrere Jahre in ihrem Amt.
Am Anfang war es etwas gewöhnungsbedürftig. Mittlerweile kenne ich das so und möchte es nicht missen.

Wie stressig ist es in der Zeit vor der Erstsemesterwoche?
Ja, wir haben in den Wochen vor einer jeden Erstsemesterwoche sehr viel Arbeit, aber es ist positiver Stress. Ich arbeite sehr gern und auch gern viel, vor allem wenn ich neuen Studierenden helfen kann. Aber ohne die Referenten des AStA, welche mir jedes Jahr zur Seite stehen, wäre das alles nicht zu bewältigen.

Wie ist es so, gerade in der Erstsemesterwoche, auf so viele neue junge Gesichter zu treffen, die dann die Hilfe des AStA suchen?
Es ist immer wieder gut zu sehen, wenn die neuen Studierenden aus dem AStA mit einem Gefühl von Sicherheit gehen und sich auf das Studium freuen. Ich wünsche mir, dass zukünftig noch viel mehr neue Studierende den AStA aufsuchen, um von hier Unterstützung zu bekommen.

Was machst du so in der Freizeit noch neben dem Büro?
In der Freizeit stehen meine Kinder im Vordergrund, mit denen ich sehr viel unternehme oder ich gehe mit Freunden in das Fitnessstudio oder an den Strand.

Nicole, vielen Dank für das Gespräch.

Das Gespräch führte Vincent Roth.

Foto: Corinna Schlun