Didelidööp, Fideliquäääk! Hört sich so ein barrierefreier Jingle an? Man weiß es nicht. Bisher musste der Präsident des Studierendenparlamentes (StuPa), Philipp Schulz, mit lautem Wutgeschrei Sitzungen beginnen. Die Bürgerschaft hat zu diesem Zweck einen eigenen Jingle. Aber eins steht fest: Wenn die Bürgerschaft einen eigenen Jingle hat, dann braucht das StuPa auch einen. Alles andere wäre gemein.

Aus diesem Grund wurde in der StuPa-Sitzung vom 28. Oktober 2014 beschlossen, dass der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) und das Universitätsorchester mit der Komposition solch einer Tondichtung betraut werden. Das ist auch bitter nötig! Die Auseinandersetzungen im StuPa werden immer heftiger. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es zu ernsthaften Ausschreitungen kommt. Eine sanfte Melodie, die die Gemüter beruhigt, oder ein hartes Thrash-Metal Riff, das einen emotional so richtig auspowern kann, wären da vorstellbar. In der Begründung des Antrags steht jedoch etwas von „Steigerung der individuellen Leistungsbereitschaft“ und „Förderung des Zusammenhalts unter den Studierenden“.

Pah! Wir wissen es besser! Spannend sind auch die nächsten Seiten – sofern du dich nicht schon vorher ausgiebig mit der Hochschulpolitik befasst hast, denn es wird vor allem zurückgeblickt. Die Arbeit des AStA wird zusammengefasst und man kann sehen, ob die Aktionen um den Bildungsstreik in den vergangenen Wochen wirklich den Namen „Aktionsmonat“ verdienen.

von Vincent Roth

Foto und Montage: Lisa Klauke-Kerstan